COBURG

DESIGN

DESIGN FINDET STADT

Labor für neue Ladennutzungen

COBURGER ZUKUNFTSBAHNHOF

Ein neuer Bahnhof für die Stadt Coburg – Mobilität der Zukunft!

Unser Projekt „Zukunftsbahnhof“ steht für einen Test innovativer Angebote an 16 ausgewählten Bahnhöfen. Dabei wollen wir herausfinden, was Ihnen als Fahrgast oder Bahnhofsbesucher das Leben erleichtert und die Zeit am Bahnhof angenehmer und nutzbarer macht. Durch unterschiedliche Angebote und Services binden wir die Stationen besser in das Bahnhofsumfeld ein und machen sie zu angenehmen Aufenthaltsorten – selbst wenn Sie nur auf einen Kaffee vorbeischauen oder dort Freunde treffen.

Wir testen neue Ideen und Innovationen in den Bereichen Anschlussmobilität, Einkaufsmöglichkeiten, Kurzzeitarbeitsplätze und Services sowie Maßnahmen, die die Arbeitsabläufe im Bahnhof verbessern bis hin zu Orientierung und Information. Kernaspekte wie Öko-Strom, WLAN und innovative Reisendeninformation haben wir bereits an allen 16 Zukunftsbahnhöfen aufgegriffen. Ein zusätzliches Budget für Instandhaltung, Reinigung und Sicherheit hilft uns dabei, Ihre Ansprüche an den Bahnhof von morgen umzusetzen.

Die klassizistische Eingangshalle des Coburger Bahnhofs wir zu einem angenehmen Warte- und Verweilort mit guter Aufenthaltsqualität und neuen Sitzgelegenheiten. Orientieren, Einkaufen, Entspannen, Entschleunigen, ein wenig Ruhe finden, schnell weiterkommen und dazu vielseitg, gerne auch vegan fränkische Küche genießen – All das interessiert unsere Reisenden. Restauration und fortschrittliches Lichtkonzept runden den Bereich ab.

In der gemeinsamen Zukunftsvision für den Bahnhof in Coburg sind viele tolle Ideen eingeflossen. Wir arbeiten mit Ihnen daran diese Zukunft wahr werden zu lassen!

BAND FÜR WISSENSCHAFT, KUNST UND NATUR

Das Coburger Designforum Oberfranken e.V. initiiert, moderiert und realisiert

zukunftsweisende Entwicklungen für das Güterbahnhofs-Areal in Coburg!

Regionen abseits der Metropolen sind mit dem Mangel an Spitzen- und Fachkräften konfrontiert. Heute müssen Antworten für unsere Welt von morgen gefunden werden. Um unsere Wirtschaftskraft zu sichern und insbesondere jungen Menschen und Familien nachhaltige Zukunftsperspektiven in der Region zu bieten, ist der kulturelle Sektor mit seiner hohen Anziehungs- und Integrationskraft zu entwickeln.

Vor diesem Hintergrund hat das Team des Coburger Designforum Oberfranken e.V. zusammen mit Experten ein Konzept für das SGA-Projekt erarbeitet, dessen oberste Maxime der menschliche Maßstab ist.

Besonderer Wert wird auf eine spürbare Wohlfühlatmosphäre gelegt, wie sie im Rahmen der Coburger Designtage bereits jetzt für jeden erlebbar ist. Hochtechno- logie, Design und Naturräume verschmelzen zu einem einzigartigen Mikrokosmos, der die Coburger Bevölkerung und interessierte Besucher aus nah und fern willkommen heißt und neue Maßstäbe im Miteinander setzt.

Anlässlich des 200. Geburtstages unseres großen Vorbildes und Visionärs Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, den wir im Jahr 2019 gemeinsam feiern werden, sollten wir als Stadt mit Stolz verkünden können: Coburg kann das!

#VISION 1

Prinz Albert Campus

Der Prinz Albert Campus repräsentiert eine neue Form des Transfers zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Im Tandem arbeiten hier Führungskräfte zusammen mit HochschullehrerInnen aus ganz Deutschland an Projekten ortsansässiger Unternehmen. Diese Unternehmensprojekte dienen zugleich der praxisnahen Ausbildung der Studierenden in Coburg.

#VISION 2

Labor für Mikromobilität

In Containern an den ehemaligen Schlachthallen soll ein Labor für „Zukunftsforschung durch Experimente – Schwerpunkt Pneumatik“ eingerichtet werden. Thema dieses Labors soll u.a. die Entwicklung von Verkehrskonzepten und Fahrzeugprototypen mit Druckluftantrieb für den Einsatz in der Stadt Coburg und der umliegenden Region sein.

#VISION 3

ITZ Promenade

Entspannt den Fluß entlang laufen direkt am zukünftigen Prinz Albert Campus vorbei und einen Blick in die neuen Studiengänge der Hochschule Coburg werfen oder einfach nur die Sonne genießen und vom stetigen Rauschen der Itz mitten in der Stadt mal etwas Ruhe finden. Ohne Autoverkehr können Familien nun einen Ausflug mit dem Rad in den Itz-Grund oder in die Coburegr Innenstadt entlang der Itz unternehmen.

#VISION 4

Fußgänger und Radfahrerbrücke

Die seit 1990 stillgelegte Eisenbahnbrücke zwischen den Stadtwerken und dem Zollamt soll als Fußgänger- und Radfahrerbrücke wieder belebt werden. Die historische Brücke ist das einzig verbliebene Exemplar dieser Art in der Region. Mit dem direkten Anschluss an das SÜC-Parkhaus kann von dort aus das Schlachthof- und Güterbahnhof- Areal erkundet werden.

#VISION 5

Cafe- und Teehaus

Gegenüber vom neuen Jugendhostel befindet sich das backsteinerne Gebäude des ehemaligen Stellwerks Nord. In diesem wunderschönen, kleinen Fachwerkbau soll ein Kaffee- und Teehaus eingerichtet werden. Gäste des Hostels und Besucher des Areals können sich dort bei einer Tasse Chai-Tee und Cappuccino treffen.

#VISION 6

Jugendhostel am Itzstrand

Vor acht Jahren wurde die einzige Jugendherberge im Coburger Stadtgebiet geschlossen. Mit der Vision eines neuen, einzigartigen Hostels im und am ehemaligen Zollgebäude wollen wir jungen Menschen wieder die Möglichkeit bieten, Coburg an mehreren Tagen zu genießen. Der angrenzende, öffentliche Stadt- Strand zur Itz ist eine Bereicherung für Einheimische und Gäste des Jugendhostels.

#VISION 7

COworking und COliving

Der flexible Containercluster bietet nicht nur offene Arbeitsbereiche für Einzel- und Gemeinschaftsbüros, sondern auch Gemeinschaftswohnungen auf kleinem Raum. Im Erdgeschoss entsteht Raum für Kommunikation, Präsentation und Veranstaltungen.

#VISION 8

Quartier für Glas, Handwerk und Kunst

Am Standort der Glaserei Späth entsteht ein Zentrum für Kunst, Handwerk, Glas und Design. Neben dem jetzigen Handwerksbetrieb sollen dort eine Galerie mit Ausstellungsräumen für „Artists in Residence“ sowie ein kleines Café Platz finden, in dem Kunst und Design präsentiert, diskutiert und verkauft werden kann.

#VISION 9

Begegnungszentrum für Handwerk und Design

Design und Handwerk sind keine Gegensätze. Es braucht sich gegenseitig. Designer und Handwerker brauchen einen gemeinsamen Ort, um miteinander neue Ideen, Arbeitsmethoden und den fachlichen Austausch und Rat suchen zu können.

Im neuen Zentrum für Design und Handwerk kann dies nun endlich über Sonderausstellungsflächen, Workshopräume, einen Werkstattbereich und einen Präsentationsraum stattfinden. Im Sommer öffnen Vereine die alte Scheune, um Familien nahe der Itz eine inspirierende und entspannende Verweil-Atmosphäre zu bieten. Nahegelegenes Urban Gardening bringt den Menschen zusätzlich eine natürliche Lebensweise näher.

#VISION 10

Aktivpark

Die Bedürfnisse der Coburger Bürger – insbesondere Familien mit Kindern – nach Aufenthalt und Erholung in öffentlich zugänglichen Stadträumen sind bei der Planung des Schlachthof-Güterbahnhof- Areals besonders wichtig. Ein von Kultur und Natur umgebener Erlebnispark mit Wasserspielplatz, Baumhäusern, Spielplatz und Kletterwand könnte dem Gelände zwischen Scheune und Globe einen ganz neuen Charakter verleihen.

#VISION 11

ITZ-Terrassen

“Entlang des neuen Wander-Radfahr-Weges Itz wird sich Coburg in Zukunft von seiner guten Seite zeigen und bietet lauschige Orte zum Sitzen und Verweilen an mitten intakter Natur an der Itz. Mit einem erfrischenden Getränk könnte man hier auf zum Fluss hin abfall- enden Holzterrassen den herrlichen Blick auf die vorbeifließende Itz genießen.”

#VISION 12

Fußgänger und Radfahrerbrücke

 

Für einen Anschluss an das öffentliche Radnetz der Südstadt könnte auf der Höhe der Pakethalle eine weitere Brücke für Fußgänger und Fahrradfahrer installiert werden. Diese würde direkt an die Itz-Promenade anschließen und eine hervorragende Ergänzung zur Ernst-Faber-Brücke darstellen.

#VISION 13

CATWALK

Der marode Bahnsteig des ehemaligen Güterbahnhofs wird zur Flaniermeile mit kreativen Sicht-, Lärm- und Absturzschutz für alle Besucher der Pakethallen. Panorma-Wagon und Mikadoinstallation begrüßen eindrucksvolle alle Gäste Coburgs, die über B4 und mit der Bahn reisen.

#VISION 14

SOCIAL LAB – Pakethalle

Um eine kostspielige Instandsetzung des in die Jahre gekommenen Hallendaches zu vermeiden, ist die Überspannung mit einem Solarglasdach in Schalenkonstruktion wünschenswert. Die semitransparenten Solarmodule gewährleisten eine nachhaltige Energieversorgung des Gebäudekomplexes ohne den Hallen das Tageslicht zu nehmen. Quelle: Galaxy Energy

#VISION 15

Zollinger

2015 erhob sich das abrissgefährdete Zollingerdach in die Lüfte, um ein neues Zuhause am alten Güterbahnhof zu finden. Es ist eines der letzten seiner Art und überdacht auf 100 qm. In Zukunft ist es Versorgungsbereich und Plattform für Outdoor-Events am Güterbahnhof.

#VISION 16

Kleiner Bahnhof

Mit der Installation eines kleinen Bahnhofs, zwischen dem alten Eisenbahner-Haus und dem Freigelände vor den Pakethallen wird der Anfang gemacht für ein neues Verkehrskonzept für den gesamten Coburger Süden. Ein Gewinn für jeden Theater- und Veranstaltungsbesuch.

#VISION 16

Theater LAB

Das „LAB für Theater und kulturelle Praxis“ soll Räume und Strukturen bereitstellen, die es ermöglichen, die gesellschaftlichen Wandlungsprozesse in der Region nachhaltig und kreativ begleiten zu können. Mithilfe von Theater- und Kulturpraktiken werden gesellschaftliche, organisatorische und soziale Prozesse in Bildungs- und Sozialeinrichtungen, Kulturinstitutionen und Unternehmen moderiert, befragt, kreativ verändert und neu entwickelt.

#GLOBAL KULTUR

Design und Theater

Nachdem das „Globe“ als Interimsspielstätte des Landestheaters Coburg als Veranstaltungsort überregional etabliert wurde, wird es in der Folgenutzung zu einer idealen Bühne für innovative Kunst- und Kulturproduktionen werden.Unterschiedlichste Akteure aus Kunst, Kultur und Wirtschaft können nun auch endlich durche eine bauliche Umwelt verbunden werden und in Folge ein gemeinschafts- und sinnstiftendes Potential für alle Menschen in Coburg geben. Das Konzept zur Folgenutzung als „Internationales Kunst- & Theaterzentrum“ (Global Kultur) vereinigt Coburger Kultur-, Kunst- und Bildungsinstitutionen auf eine neuartige Art und Weise. Ziel ist einerseits, einer breiteren Öffentlichkeit Zugänge zu Institutionen der sogenannten „Hochkultur“ zu ermöglichen und anderseits innovativen Kunstund Kulturformaten eine Plattform zu geben. In Zukunft sollen künstlerische Projekte entwickelt und präsentiert werden können, die sich mit den großen Themen unserer Zeit wie z.B. Migration, dem demografischen Wandel und der Digitalisierung auf originäre Art und Weise offen und kreativ auseinandersetzen. Neben dem Erschaffen innovativer Schnittstellen zwischen Hochkultur, Populärkultur und (kultureller) Bildung und deren jeweiligen Akteurinnen und Akteuren wird gleichermaßen das traditionelle Band zwischen Kultur- und Bildungsinstitutionen gestärkt und weiterentwickelt.
 
 

Da sich das Areal außerhalb der etablierten Institutionen und gleichzeitig vis-à-vis mit dem von der Hochschule Coburg angedachten Co-Creapolis- Areal am Schlachthof, dem Designforum und der Pakethalle auf dem Güterbahnhof befindet, ist es ideal dazu geeignet, diesen innovativen Kooperationsgedanken mit einem hohen Kreativitätspotential auszugestalten und dabei einen zukunftsweisenden Veranstaltungsort sowohl für innovative als auch für etablierte Projektkonzepte zu geben. Das von der Itz umflossene Gelände erfährt dadurch eine immense kulturelle und strukturelle Aufwertung und wird letzten Endes zu einem nachhaltigen und generationsübergreifenden Anziehungspunkt für eine vielschichtig interessierte Bürgerschaft. Um eine für alle Akteure Coburgs gewinnbringende Weiterentwicklung des Konzepts zu garantieren, sollen innerhalb des Lehrformats der Hochschule Coburg „interdisziplinäres Projekt“ (Prof. Dr. Julius Heinicke) Potentiale des Areals ausgelotet und entsprechende Formate entwickelt werden. 

In dem sich über zwei Semester erstreckenden Projektseminar erforschen Studierende gemeinsam mit Kulturund Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen aus der lokalen und regionalen Wirtschaft künstlerisch-kulturelle Kooperationskonzepte und Nutzungsmöglichkeiten. Zusätzlich werden innerhalb von Projektseminaren des Masterstudiengangs Zukunftsdesign (Prof. Dr. Milena Valeva) optionale Struktur-, Träger- und Betreibermodelle (z.B. Stiftung, Verein, Genossenschaft) ausgelotet, entwickelt und evaluiert werden.
 
Global Kultur – Güterbahnhof Coburg wird als richtungsweisende Schnittstelle zwischen den Kultur- und Bildungsinstitutionen fungieren. Für diese ist der gesellschaftliche, soziale und kulturelle Wandel eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Konkreter stellt die Zunahme der Diversität an Lebensentwürfen, kulturellen und sozialen Hintergründen diese Einrichtungen vor die Aufgabe, die unterschiedlichen Gruppierungen zu erreichen und Bürgern mit oder ohne Migrations- und Fluchtgeschichte, Schülern, (internationalen) Studierenden, Menschen mit Behinderungen, Senioren und Besuchern einen gemeinsamen Raum des Kunst- und Kulturerlebens zu geben. Der digitale und gesellschaftlichen Wandel verpflichtet uns dazu neue Nutzungsmöglichkeiten und Freiräume für den Menschen zu schaffen, um Tradition und Zukunft angemssen zu verbinden, so wie es Shakespeares „Globe“ in London vermochte – kurzum einen Ort der kulturellen Bildung.
 

Anschließend werden Kooperationen mit Unternehmen aus der Wirtschaft und der Start-up-Szene konzipiert und durchgeführt. Diese Verknüpfungen zwischen Menschen, Kultur und Wirtschaft erzeugen, weit über den Ort hinausreichende positive Synergien zwischen den jeweiligen Akteuren und machen die Stadt Coburg in Kooperation mit dem Wissenschaftsund Kulturzentrum (WiKu) der Hochschule zu einem attraktiven und zukunftsweisenden Thinktank hinsichtlich Leben und Verhandeln von kultureller und gesellschaftlicher Verantwortung, Schaffenskraft und Teilhabe – seien Sie dabei!

Prof. Dr. Julius Heinicke Hochschule Coburg Angewandte Kulturwissenschaften, Coburger Weg

(…) Um eine mittel- und langfristige Nachnutzung des Gebäudes als künftiges Kulturzentrum mit überregionaler Bedeutung inhaltlich und finanziell sicherzustellen, wurden bereits intensive Gespräche mit ortsansässigen, maßgebenden Kulturschaffenden und Investoren hinsichtlich der Realisierung des Projektes von privater Seite geführt. Dabei wurde auch die Gründung einer Stiftung zum Betreiben und Betreuen des Projektes in engeren Betracht gezogen. Weiterführende Verhandlungen mit abschließenden Vereinbarungen sind für Q1 2018 geplant, sofern eine positive Entscheidungsfindung der Coburger Stadtverantwortlichen ein entsprechendes weiteres Vorgehen angeraten erscheinen lässt.

#Zukunftswerkstatt

Coburg Zero

COBURGER DESIGNFORUM OBERFRANKEN e.V.

Design initiieren, moderieren, realisieren!

Durch einen ganzheitlichen Gestaltungsansatz, der Design mit den Themen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Work Life Balance vernetzt, wird Coburg und Oberfranken mit seinen Unternehmen, Kommunen, Forschungs- und Ausbildungsstätten zum Designstandort von besonderer Lebensqualität! Unter der Marke Coburg Design stellen wir Ihnen gern einige Projekt-Ideen und Visionen vor um direkt in Coburg unsere Zukunft positiv zu gestalten.