Das Kranke(n)haus. Wie Architektur heilen hilft.
Vom 8.11.-14.12.25 in Coburg
Haben Sie sich schonmal gefragt, wie ein Gebäude dazu beitragen kann, Menschen zu heilen? Die Ausstellung „Das Kranke(n)haus. Wie Architektur heilen hilft“ in Coburg hat beleuchtet, wie die Gestaltung von (Krankenhaus-)Architektur das soziale und emotionale Wohlbefinden von Menschen tiefgreifend beeinflusst.
Die Ausstellung zeigte innovative architektonische Konzepte im Gesundheitswesen, die Heilungsprozesse gezielt unterstützen. Sie präsentierte wissenschaftliche Erkenntnisse, internationale Fallstudien und gestalterische Lösungen für eine patientenzentrierte Krankenhausarchitektur.
In der Vergangenheit wurden Krankenhäuser oft als hochtechnisierte Maschinen entworfen, bei denen Effizienz und Ökonomie im Vordergrund standen. Dabei gerieten die Bedürfnisse der Patienten, ihrer Angehörigen und des Personals in den Hintergrund.
Die Ausstellung wollte den interdisziplinären Austausch über die Rolle von Architektur im Gesundheitswesen anregen und zeigen, wie durch bewusste Gestaltung das physische und psychische Wohlbefinden gefördert werden kann.
Dabei wird auch der Förderung von sozialer Interaktion und der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit große Bedeutung beigemessen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung standen 13 internationale Projekte sowie sieben „Wirkstoffe“ heilender Architektur, die die Ausstellung strukturieren. Filmproduktionen, Modelle und Zeichnungen veranschaulichten, wie der Einsatz dieser gestalterischen Instrumente zu einer „Healing Architecture“ führen kann.
Sonderausstellung AUFWACHEN!
Die Studierenden der Hochschule Coburg, Fakultät Design + Bauen vertieften die Auseinandersetzung der Wirksamkeit von Architektur auf die psychosoziale Gesundheit und deren Kommunikation. Sie konzipierten und bauten die Ausstellung unter der Leitung der Architekt:innen Prof. Gemma Koppen und Markus Flämig. Die Ausstellung zeigte Konzeptstudien, Entwürfe und Modelle der Studierenden. Diese machten deutlich, dass beinah jede Architektur ihre Geheimnisse, Schönheiten und Faszinationen birgt. Die Studierenden wandten bei ihrer Entdeckungsreise die forschungsfundierte Methode des „architektonischen Mikroskopierens“ an.
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Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Gemma Koppen, Hochschule Coburg
Projektmanagement Ausstellung:
Bodo Neubert
Schirmherrschaft:
Prof. Dr. med. Johannes Brachmann, Geschäftsführer Sana Medical School
Rückblick zur Ausstellung in Coburg
Entdecken Sie, warum diese Ausstellung in München, Dornbirn und Wien bereits so viele Menschen begeistert hat – eine inspirierende Erfahrung, die Sie nicht verpassen dürfen!
ARD-Mediathek
Ausstellungsbeitrag des Architekturmuseums der TUM
Ausstellungsfilm des Architekturmuseums der TUM
Artikel im Ärzteblatt
Einblicke in die Ausstellung in München und Wien:
Eine Ausstellung des Architekturmuseums der TUM / an exhibition of the Architektur museum der TUM
Direktor / director: Andres Lepik
Kurator*innen / curators:
Tanja C. Vollmer, Andres Lepik und Lisa Luksch
Kuratorische und wissenschaftliche Mitarbeit / curatorial and scientific collaboration: Friedrich Mönninger, Zeynep Ece Sahin
Ausstellungsarchitektur / exhibition design: IMS Studio und Friederike Daumiller
Grafische Gestaltung / graphic design: strobo B M
Lektorat / Editing:
Frauke Berchtig, Dawn Michelle d’Atri
Übersetzung Leichte Sprache/ translation into simple language: capito München (Jörg Haller)
Unsere Aktivitäten finden statt im Rahmen des Projektes
CREAPOLIS + design, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative
Innovative Hochschule.















































