Entwicklung

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Standortentwicklung "Historischer Güterbahnhof"

Seit 2014 arbeitet das Coburger Designforum in enger Kooperation mit der WiföG der Stadt Coburg zusammen, um das Areal am ehemaligen Güterbahnhof einer neuen Nutzung zuzuführen und setzt durch innovative und nachhaltige Zwischennutzung sinnstiftende Impulse für die Stadtentwicklung. Nicht nur als Mitglied der kuratorisch strategischen Planungsgruppe, sondern auch als Akteur und Kooperationspartner für zahlreiche Projekte. So wird z.B. durch die Coburger Designtage der ehemalige Güterbahnhof alljährlich inszeniert, ausgebaut, instandgehalten und erschlossen und ist nun zu einem vielversprechenden Standort für Kultur, Design und verschiedensten Events geworden.

Das Oberzentrum Coburg lebt seine historische Rolle als Bindeglied zwischen Oberfranken und Thüringen. Es beheimatet rund 42.000 Einwohner in der Stadt, deren Wahrzeichen die mächtige Veste ist. Der Einzugsbereich Coburgs umfasst rund 250.000 Einwohner. Als Oberzentrum bietet die Stadt 33.000 Arbeitsplätze und ein attraktives Lebensumfeld inmitten einer wunderschönen Landschaft. Das reichhaltige kulturelle Angebot lockt jährlich tausende von Besuchern an. Coburg liegt verkehrsgünstig direkt an der Autobahnverbindung A73 Nürnberg – Erfurt und verfügt über Anschlüsse an die Bundesstraßen B4, B303. Zukünftig wird das Oberzentrum an die ICE-Trasse von München über Erfurt nach Berlin angebunden sein. 

Im Jahre 1919 entschied sich die Coburger Bevölkerung als ersten Volksentscheid Deutschlands für eine Zugehörigkeit zu Bayern. Doch noch heute ist der Geist des ehemaligen Herzogtums spürbar, das in Stadt und Landkreis Spuren in Form von Museen, Bauwerken, Archiven und kulturellen Schätzen (z.B. Coburger Landestheater) hinterließ. 

Coburg ist ein hochindustrialisierter Standort und gehört zu den wirtschaftlich stärksten Räumen in Bayern – die Kaufkraft liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Stärken der Stadt liegen in der Vielfalt der Branchen und in den Mischungen der verschiedenen Betriebsgrößen. Diese Situation hat den Raum Coburg bis heute flexibel und stark gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen gemacht. Zu den Hauptbranchen im Bereich des produzierenden Gewerbes zählen die Autozuliefererindustrie, der Maschinenbau, die Kunststoffverarbeitung und die Elektrotechnik, aber auch Betriebe der Konsumgüterindustrie und des Handwerks. Viele der ansässigen Firmen sind Hidden Champions oder Global Player, …

…die ihre Produkte oder anspruchsvollen Lösungen in die ganze Welt versenden. Im Dienstleistungssektor trägt einer der größten deutschen Versicherer, die HUK Versicherungsgruppe, sogar den Stadtnamen im Logo. Durch die Hochschule Coburgentwickeln sich am Standort stetig neue innovative Branchen wie die Sensor- und Aktortechnik, die Kreativwirtschaft, die Designbranche und die integrative Gesundheitsförderung. 

Die Stadt Coburg steht für eine beeindruckende Historie, fränkische Lebensart und vor allem für einen innovativen, zukunftweisenden Industrie- und Dienstleistungsstandort, der gleichzeitig auf eine in der Region tief verwurzelte Tradition zurückblicken kann. Nicht um sonst lautet das Motto Coburgs “Werte und Wandel”. Über Jahrhunderte war die Stadt Herrschaftssitz von Herzögen und Treffpunkt des europäischen Hochadels. Als Residenzstadt des einstigen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha, schrieb Coburg mit seiner geschickten Heiratspolitik Geschichte. Besonders Prinz Albert von Sachsen-Coburg und gotha (1819-1861) ist als Gemahl von Königin Victoria von Großbritannien einer der bekanntesten Söhne der Stadt. Er gilt als einer der ersten Wirtschaftsförderer und Visionäre seiner Zeit und sorgte auch in seiner Heimatstadt Coburg für wirtschaftlichen Aufschwung.

Arbeiten im schicken Glas-Überbau: Link zum Artikel auf inFranken.de

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Link zum Filmbeitrag "Projekt Güterbahnhof" der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH

Kurzfilm über das Gelände am ehemaligen Güterbahnhof