Stadtgalerie

Ziel

Das primäre Ziel ist, Menschen wieder in die Innenstadt zu ziehen, auch wenn die Läden unter Corona-Bedingungen stark eingeschränkt geöffnet oder gar teilweise geschlossen sind. Dazu wird in Leerständen und im öffentlichen Raum (Ausstellungspunkte) eine Art Galerie mit wechselnden Themen entstehen. Sekundäre Zielsetzung ist die Aufwertung der Innenstadt. Hierzu werden zusätzlich durchgeführte Aktionen ihren Beitrag leisten.

Die Erlebnisqualität einer Stadt hängt stark von ihrer Innenstadt ab. Design, Kultur, Kunst und Gastronomie spielen eine entscheidende vitalisierende Rolle.
Das Projekt strahlt durch seine Design-Umsetzungsqualität Freude und Selbstvertrauen aus. Durch die niveauvolle Ansprache wird Bummeln und Flanieren Spaß machen und damit Sinnbild für neue Botschaften eines Begegnungs- und Erlebnisortes im Wandel werden.

Zielgruppen

Bürgerinnen und Bürger von Stadt und Landkreis Coburg, aber auch der
Nachbarlandkreise. Mit dem angestrebten Niveau können die Ausstellungen
auch überregional beworben werden.

Relevanz für die bayrische Wirtschaft

Zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern ist für die lokalen Unternehmen die regionale Attraktivität, insbesondere der Innenstädte, von hoher Bedeutung. Attraktive Innenstädte bieten vielfältige Einkaufs- und Erlebnismöglichkeiten, insbesondere auch verlockende gastronomische Angebote.

Damit werden Menschen in die Innenstadt gezogen und der Einzelhandel und die Gastronomie gestärkt. Eine lebendige Innenstadt kann ein guter Gastgeber sein und die
lokale menschliche Beziehungsqualität entscheidend beeinflussen.

Ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil ist, dass attraktiv gestaltete Zwischennutzungen von Leerständen eine Weitervermietung wesentlich erleichtern.

Teilnehmende Partner

» „Stadtmacher“ mit Citymanagement Coburg,
» Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg
» Wohnbau Stadt Coburg als Sanierungsträger
» Tourist- und Citymanagement
» Hochschule Coburg
» Ausstellende Organisationen

Step 1: Reine Ausstellung, die auch bei verschärften Corona-Bedingungen stattfinden kann.

 

Geplant ist jeweils ein interessantes Thema an ca. 10 Ausstellungspunkten
(Leerständen bzw. im öffentlichen Raum) in Form Teil einer eigens kuratierten Ausstellung. Ein Themenplan wird gemeinsam mit der Stadt erarbeitet.

Es könnten z.B. die Stadtgeschichte Coburgs, Prinz Albert und sein Werk,
das künstlerische Wirken des Landestheaters, die Kunst allgemein oder
regionale Spezialitäten inhaltlicher Fokus sein.

Ein integriertes Gewinnspiel animiert die Menschen, die Standorte abzulaufen, die Ausstellungen wahrzunehmen und die zu findenden Vorgaben zu entdecken. Dadurch wird die Besucherfrequenz erheblich gesteigert, was für die Sponsorenakquise von hoher Bedeutung ist.

Der Umfang: 4 Ausstellungen, jeweils ein wechselndes Dach-Thema,
die Dauer pro Ausstellung beträgt ca. 8-10 Wochen. Projektlaufzeit ca. 1 Jahr.

Um die inhaltliche und gestalterische Substanz zu realisieren wird
mit vielfältigen Mitteln gearbeitet: Mobiliar, Grafik und Licht.

Die Finanzierung der Eigenmittel durch Sponsoren ist angestrebt, ein eigens dafür erstelltes Sponsoren-Konzept wird erarbeitet. Nach den in Kronach mit „KRONACH leuchtet“ gemachten Erfahrungen, besteht eine gute Chance die Stadtgalerie zukünftig, über das Jahr 2022 hinaus, eigenfinanziert weiter betreiben
zu können.

Step 2: Gelockerte Corona-Bedingungen, die wieder ein Zusammenkommen der Menschen ermöglichen.

 

Zusätzliche Aktionen, wie z.B. Führungen, thematische Flashmobs, eine zugesagte Mitwirkung des Landes-Theaters, inszenierte Lichtinstallationen sind geplant. Diese finden zu Step 1 ergänzend statt.

Auf Plätzen und in Schaufenstern werden Design- und Kunstinteressierte und Flanierende zum Besuch der von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen Einrichtungen, Zentren und Geschäfte angeregt. Licht-Installationen, Ausstellungen, Musik und Live-Acts, sowie weitere
Werke lokaler Künstler*innen und Designer*innen leiten die Besucher*innen, Bewohner*innen und Gewerbetreibende wieder in die Coburger Innenstadt.

Positive Auswirkungen:

» Kreativität und Design finden wieder statt
und entfalten ihr gesellschaftliches Potenzial.
» Es werden zahlreiche Möglichkeiten für Kunstund
Kreativschaffende geboten.
» Die Innenstadt wird wieder erlebbar und als belebter
und beliebter Treffpunkt für Jung & Alt wahrgenommen.
» Die Wiedervermietung von Leerständen verbessert sich.
» Mit den gemachten Erfahrungen kann das Form